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Die Meldung ist zwar nicht mehr ganz frisch, aber doch zu interessant um sie unter den Tisch fallen zu lassen. Der amerikanische Buchhändler, eBook-Reader- und Tablet-Hersteller und schärfster Konkurrent Amazons in den USA, dürfte seine Nook Geräte auch bald hierzulande auf den Markt bringen.
Mehrere Newsseiten haben vor kurzer Zeit über die neu gegründete Barnes & Noble Niederlassung in Berlin berichtet. Die Firma nennt sich Barnes & Noble Digital Media GmbH, wobei der Vizepräsident Eugne DeFelice der US-Firma als Geschäftsführer eingetragen wurde.
Unmittelbare Folgen hat diese Firmengründung vorerst keine – sie ist lediglich der erste Schritt für Barnes & Noble auch im deutschsprachigen Raum Fuß zu fassen. Besonders gespannt darf man auf die Vertriebssituation sein, mit welcher der US-Buchhändler seine eBook Reader und Tablets hier vertreiben will.
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eBook Reader, LCD, TFT, LED, ... »
Weltbild konnte mit dem eBook Reader 3.0 laut eigener Aussage im Weihnachtsgeschäft einen riesigen Erfolg feiern – Verkäufe im hohen sechsstelligen Bereich will man erzielt haben. Thalia folgt Weltbild nun auf dessen Weg und hat ab sofort ebenfalls einen günstigen TFT-Reader im Angebot: Den Thalia TouchMe.
Dass der Weltbild Reader technisch nicht unbedingt überzeugen konnte, scheint beim Kauf eines solchen Geräts jedenfalls nebensächlich zu sein – der günstige Preis von nur 60 Euro ist vermutlich das wichtigste Entscheidungskriterium beim Kauf. Auch Thalia setzt den TouchMe eBook Reader im unteren Preissegment an. Trotz des gleichen Preises scheint der Thalia-Reader aber mehr zu bieten als die Weltbild-Konkurrenz – zum Beispiel einen Touchscreen.
eBook Reader, eInk, Gerücht, Marktanalyse »
Wie Amazon in einer aktuellen Pressemeldung mitteilt, will man im Jahr 2012 das stationäre Verkaufsangebot der Kindle-Familie weiter ausbauen. Dies steht für das kommende Jahr ganz oben auf der To-Do Liste. Den größten Nachteil den Amazon gegenüber Sony, Thalia, Weltbild und seit kurzem auch Kobo nämlich hat, ist die fehlende Präsenz vor Ort.
Seit September sind Kindle Geräte in Deutschland zwar auch bei Staples und Karstadt erhältlich, allerdings besteht hier definitiv noch Verbesserungsbedarf um potentielle Kunden/innen zu erreichen. Der Sony PRS-T1 ist beispielsweise bei libri.de, Thalia, Media Markt, Saturn und noch einigen anderen Einzelhandelsketten sowohl online als auch vor Ort in der Filiale zu haben. Gleiches gilt für Kobo, welche erst vor wenigen Tagen das Vertriebsnetz mit Euronics massiv ausbauen konnten. Gleichzeitig bewirbt man den Kobo Touch inkl. Umberto-Eco-Kollektion auch im aktuellen Media Markt Prospekt (in Deutschland).
In welche Richtung sich das Ganze entwickeln könnte, sieht man am US-Markt. Hier sind die Amazon Kindle Geräte an mehr als 16.000 Standorten diverser Einzelhandelsketten (Best Buy, Wallmart, Office Depot, Radioshack …) erhältlich. Wie wichtig der stationäre Vertrieb trotz des immer stärker werdenden Online-Handels dennoch ist, hat man an der Reaktion Amazons nach Barnes & Nobles letzter Pressekonferenz gesehen. In der ließ man keine Gelegenheit für Seitenhiebe auf Amazon aus – unter anderem kritisierte man die fehlende lokale Präsenz des Online-Händler. Kurz darauf gab es aber schon die Antwort Amazons in Form einer Pressemitteilung, welche die bestehenden Partnerschaften mit den Einzelhandelsketten nochmals unterstrichen hat.
Amazon.de braucht sich aber dennoch nicht zu verstecken. Der Kindle 4 ist das meistverkaufte Elektronikprodukt beim deutschen Ableger, womit man dem Mitbewerb so trotzdem genug Konkurrenz macht. Es ist aber mit Sicherheit noch Potential vorhanden, welches man im schnell wachsenden deutschen eBook-Markt ausschöpfen kann. Auf eine Partnerschaft mit der Media-Saturn-Gruppe braucht man allerdings nicht zu warten. Amazon macht durch den Elektronikhandel besonders deren Leben schwerer und seit der Übernahme von Redcoon durch Media-Saturn, steht man noch in viel direkterem Konkurrenzkampf als zuvor ohnehin schon.
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Die umsatzstärkste Buchhandelskette im deutschsprachigen Raum ist auch ein Vorreiter in Sachen eBooks und eBook Reader. Thalia hatte bereits vor einigen Jahren die digitalen Lesegeräte von Sony im Angebot und diese Jahr für Jahr erneuert. In der letzten Saison hat man den Schritt zu einem eigenen eBook Reader gewagt: Der OYO war geboren. Für den deutschsprachigen Markt war besonders die direkte Integration eines eBook-Stores eine große Neuerung, doch leider konnte der Oyo aufgrund vieler Probleme letztendlich nicht überzeugen. Das Display war zu kontrastarm, der Touchscreen zu unempfindlich und die Software hatte zu viele Macken.
Nun versucht Thalia mit dem Oyo 2 einen Neustart der eigenen eBook Reader Reihe. Hardwareseitig hat sich einiges getan: Größerer Akku, schnellerer Prozessor und besseres Display. Ob diese Neuerungen reichen, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen und den Oyo 1 hinter sich zu lassen, erfährst du im nachfolgenden Testbericht.
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Thalia scheint das Versprechen den Oyo 2 am 29. November verfügbar zu machen, halten zu können. Zumindest ist der Oyo 2 seit heute im Onlineshop des Buchhändlers zum angekündigten Preis von 119 Euro vorbestellbar. Die Lieferzeit wird mit 1-2 Wochen angegeben, wobei dies hoffentlich nur aufgrund einer automatischen Systemzuweisung in dieser Zeitspanne liegt, der Reader aber früher ausgeliefert wird.
Der Oyo 1 war ja aufgrund diverser Softwareprobleme ein rotes Tuch für viele eBook Reader Interessierte – wenngleich es natürlich auch tadellos funktionierende Geräte gab. Dennoch war der erste eigene Schritt Thalias auf den eBook Reader Markt etwas holprig. Mit dem Oyo 2 will man das ändern.
Der neue Oyo bringt bessere Hardware mit und soll auch die Softwaremängel des Vorgängers beseitigen. Der Akku des Oyo 2 ist mit 2200 mAh gewachsen, der Prozessor ist schneller und das SiPix-Display mit einem Kontrastverhältnis von 11:1 macht offenbar sogar einem eInk-Pearl-Display Konkurrenz. Der 4GB große interne Speicher kann mit einer Speicherkarte um bis zu 32GB erweitert werden. Ein Sprachwörterbuch und Lexikon sind ebenfalls mit dabei. Das klingt unterm Strich wirklich sehr vielversprechend. Einzig das hohe Gewicht von 260 Gramm könnte bei einer ansonsten tadellosen Umsetzung stören.
Wir werden den Oyo 2 sobald wie möglich testen, sodass wir dann hoffentlich auch in Kürze wissen, ob Thalia die Versprechen halten kann. Hier geht’s zum deutschen Thalia-Onlineshop, hier zum österreichischen.
*UPDATE* Das Lieferdatum wurde auch im Onlineshop soeben auf 29. November 2011 geändert, womit der Verdacht der automatischen Verarbeitung wohl richtig war.
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Am Montag wurde der iriver Story HD WiFi zum Start am 24. November angekündigt und tatsächlich konnte KNV das versprechen halten. Das kommt im eBook Reader Sektor nicht allzu oft vor.
Jedenfalls kann der iriver Story HD WiFi ab sofort bei buecher.de bestellt werden. Aber nicht nur das vorzeitige Erscheinen um einen Tag ist eine Überraschung, sondern auch der Preis. Der eBook Reader kostet nämlich 149,99 Euro und damit gleich viel wie die Basisversion bei Thalia & Co. Das klingt erstmal nicht schlecht, aber ursprünglich war das neue Modell zum Preis von 139 Euro angekündigt. Warum also die Preiserhöhung?
In Anbetracht des immer härter werdenden Kampfes um den eBook Markt ist das eine ausgesprochen ungewöhnliche Maßnahme. Der Kobo Touch wurde vor seinem Marktstart beispielsweise sogar noch um 20 Euro im Preis gesenkt und auch Thalia setzt den Preis für den am Dienstag erscheinenden Oyo 2 mit 119 Euro bewusst niedrig an.
Der iriver Story HD hat zwar das aktuell beste eInk-Display im eBook Reader Sektor, aber konnte in unserem Test besonders aufgrund der etwas umständlichen Software nicht restlos überzeugen. Sofern sich hier nicht einiges verbessert hat, halte ich die Preiserhöhung für einen Fehler. Aber man wird sehen.
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Der iriver Story HD befindet sich schon seit einigen Monaten am Markt. Bisher bieten Libri, Thalia & Co. allerdings nur die Basis-Version des eBooks Readers an, welche kein WLan besitzt. Der Buchgroßhändler Koch, Neff & Volckmar (KNV) hat schon Anfang Oktober angekündigt, dass man die WiFi-Version auf den deutschen Markt bringen würde.
Ursprünglich war vom Marktstart am 9. November die Rede. Wie so oft, kam es aber anders und der 9. November ist ohne Story HD WiFi verstrichen.
Jetzt wird es aber doch noch ernst, denn wie BuchMarkt berichtet, wird der eBook Reader nun doch endlich erscheinen: Am 24. November. Markus Fels, Einkaufsleiter bei KNV, kommentiert die Markteinführung wie folgt: “Wir haben für unsere Kunden ein Paket mit eBook-Reader, integriertem Downloadshop und einer umfassenden Marketingkampagne geschnürt”.
Bisher bleibt KNV aber weiterhin die Liste der Buchhandelspartner schuldig, welche das Gerät ins Programm aufnehmen. Der Preis wird mit 139 Euro übrigens unter dem der Basis-Version bei Thalia liegen.
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Der Thalia-Chef Michael Busch will in der aktuellen Situation am Buchmarkt einen Tsunami erkennen. Während sich die Kernprodukte aus den Läden verflüchtigen, befindet sich E-Commerce auf dem Vormarsch.
Wie genau die Handelslandschaft der Zukunft aussehen wird, das weiß niemand – zumindest darauf konnte man sich am 11. Deutschen Handelskongress Dienstag und Mittwoch in Berlin grob einigen.
Vor 10 Jahren habe man das Thema E-Commerce unterschätzt um dann nach klassischem kaufmännischen Prinzip vorzugehen: “Erst mal optimieren und relativ schnell in die Rentabilität reinkommen”, so der Thalia-Chef. In der gleichen Zeit hat Amazon alles daran gesetzt zu wachsen um einen möglichst großen Kundenstock zu schaffen und hat den Blick nicht auf die Maximierung der Rentabilität geworfen. Das jüngste Beispiel für diese Vorgehensweise liefert der letzte Quartalsbericht von Amazon, welcher unerwartet schlecht ausgefallen ist. Die Umsätze sind zwar um 44 Prozent gestiegen, der Gewinn aber um 73 Prozent gefallen.
Der Gewinneinbruch wird besonders mit der jüngsten Kindle-Strategie in Verbindung gebracht. Amazon hat sich mit der aktuellen Generation als absoluter Preisbrecher am US-Markt positioniert. Inzwischen sind zwar auch Barnes & Noble und Kobo nachgezogen, allerdings ist das Absatzvolumen der Kindle-Modelle um ein Vielfaches höher als bei der Konkurrenz, weshalb auch die Investitionen höher sind und sich so negativ auf die Bilanz auswirken. Abgesehen vom Preis zielt Amazon mit den neuen Kindle-Produkten aber besonders darauf ab, immer mehr Kunden an immer mehr eigene Dienste zu binden. Das Kindle Fire Tablet umfasst neben dem eBook-Service auch die Möglichkeit Filme, Serien und Musik zu erwerben, oder Apps aus dem Amazon Appstore for Android herunterzuladen. Ganz normal auf der Amazon Homepage einkaufen kann man natürlich auch.
Die Strategie macht sich jedenfalls bezahlt, denn während Amazon in den USA ein eBook-Imperium aufgebaut hat, haben es hiesige Firmen verabsäumt den eigenen Markt zu erobern. Seit diesem Jahr ist Amazon mit dem Kindle in Deutschland und Österreich aktiv und will sich auch hier entsprechend positionieren – mit der geballten Kraft des US-Erfolges als Rückenwind.
Für Thalia-Chef sind heute daher nicht mehr Weltbild oder Hugendubel die Konkurrenz, mit welcher man sich messen muss, sondern die international agierenden (US-)Konzerne wie Amazon, Google, Apple oder Facebook.
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Nachdem libri.de vor einigen Wochen angekündigt hatte, dass der neue Sony Reader Mitte November ins Sortiment aufgenommen werde, hatten wir schon vermutet, dass der PRS-T1 auch bei Thalia & Co. erhältlich sein wird. Nun bestätigt sich diese Vermutung.
Thalia hat den Sony Reader bereits im Sortiment – zum Preis von 149,99 Euro.
Damit dürfte sich auch bewahrheiten, dass Sony beim deutschsprachigen Store auf das eBook-Angebot des Buchgroßhändlers libri zurückgreift, andernfalls würde die Zusammenarbeit mit libri.de und deren Vertriebspartnern wenig Sinn machen – besonders weil Thalia mit dem Oyo 2 ein eigenes Lesegerät am Start hat. Der Oyo 2 wird bereits regulär auf der (neu gestalteten) Thalia Homepage geführt und wird 119 Euro kosten.
In unserem Testbericht konnte der Sony PRS-T1 mit einer sehr guten Bewertung von 1,4 überzeugen. Zuletzt hatte er aber aufgrund von Softwareproblemen einige Negativschlagzeilen einstecken müssen. Hoffen wir, dass Sony diese bis zum Mitte-November-Start bei Thalia in den Griff bekommen hat.
Aufgrund der Zusammenarbeit mit libri gehen wir aktuell davon aus, dass der deutschsprachige Sony Reader Store ebenfalls Mitte November online gehen wird.
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Derzeit geht es rund auf dem eBook Reader Markt. Fast alle Big-Player haben in den letzten Monaten neue Modelle auf den deutschsprachigen Markt gebracht. Dass Thalia seinen Oyo II demnächst zum Preis von 119 Euro auf den Markt bringen würde, war bereits bekannt.
Nun wird dieser auch auf der Thalia Homepage regulär gelistet. Zusammen mit dem Oyo 2 Vorab-Start, wurde außerdem die Thalia-Deutschland-Homepage erneuert. Um das Lager für die zweite Version des Oyo freizubekommen, trennt sich Thalia nun von der ersten Generation, der leider nur mäßig überzeugen konnte. Für 99 Euro bekommt man die Basisversion des Oyo 1 im “Oyo-Sale”; für 149 Euro gibt es die 3G-Version. Bei Thalia-Österreich ist der Oyo 1 bereits ausverkauft und nicht mehr bestellbar.
Damit dürfte der Marktstart des Oyo 2 auch tatsächlich in Kürze erfolgen. Der Oyo 2 soll laut dem Datenblatt mit einem deutlich besseren eInk-SiPix-Display ausgestattet sein, welches einen vergleichbaren Kontrast wie ein eInk-Pearl-Display (Kobo Touch, Sony PRS-T1, Amazon Kindle) bieten soll. In einem Hands-On durch Johannes von lesen.net auf der Frankfurter Buchmesse, konnte das Display aber nur mäßig überzeugen und auch die Software war offenbar nicht ausgereift. Bleibt zu hoffen, dass beides nur Probleme eines Vorseriengeräts waren und im Endprodukt die Versprechen aus der Pressemitteilung gehalten werden können.
Zur Erinnerung: Der Oyo 2 wurde im August angekündigt. Er wird einen berührungsempfindlichen 6 Zoll eInk-Bildschirm der Firma SiPix haben, welcher laut Datenblatt ein Kontastverhältnis von 11:1 bieten soll (eInk-Pearl 10:1). Neben einem größeren Akku, ist auch der interne Speicher von 2GB auf 4GB gewachsen. Optisch unterscheiden sich Oyo 1 und Oyo 2 nur minmal – sie sind gleich groß, allerdings hat der neue Oyo 2 an Gewicht zugelegt und dürfte mit 260 Gramm der vermutlich schwerste 6 Zoll eInk-Reader sein.









