kindle touch
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Letztes Jahr hat Amazon pünktlich zum Weihnachtsgeschäft die neuen Kindle Modelle vorgestellt. Anders als die Jahre davor hat man allerdings nicht nur ein neues Modell entwickelt, sondern gleich drei verschiedene Geräte. Der neue Kindle (4) wurde ohne Tastatur ausgeliefert und war auch hierzulande kurz nach der Vorstellung erhältlich. Ganz anders sah es mit den anderen beiden Geräten aus: Kindle Touch und Kindle Fire waren bisher nur in den USA erhältlich.
Das ändert sich nun endlich – zumindest für den Kindle Touch. Das Amazon Lesegerät mit Infrarot-Touchscreen wird ab 27. April in Deutschland und Österreich zum Preis von 129 Euro in der WiFi-Version bzw. 189 Euro in der 3G-Version erhältlich sein.
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Abzusehen war es bereits mit der Veröffentlichung der neuen Kindle Produktreihe in den USA vergangenes Jahr – neben dem Kindle 4 würden auch der Kindle Touch und Kindle Fire zukünftig in Europa erhältlich sein. Nun scheint die erste Hürde genommen zu sein, denn der Kindle Touch kann über Amazon.com auch nach Europa bestellt werden – Deutschland und Österreich jedoch warten.
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Amazon hat gestern bekannt gegeben, dass die Tools und Spezifikationen für das neue Kindle Format 8 – welches Amazons Pendant zu ePub 3.0 auf HTML5-Basis darstellt – nun für die Öffentlichkeit bereitgestellt wurden. Von nun an können die Tools KindleGen, Kindle Previewer, ein Plugin für Adobe InDesign und die Kindle Publishing Guidelines hier heruntergeladen werden um Kindle Format 8 Dateien zu erstellen. Das Kindle 8 Format wird vorerst aber nur durch den Kindle Fire unterstützt.
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Amazon darf sich freuen, denn das Verkaufsfenster rund um das Weihnachtsfest hat dem Konzern neue Verkaufsrekorde beschert. Man hat damit die teils ambitionierten Verkausziele sogar überbieten können und darf sich nun über viele neue Amazon-Kunden freuen. Die Zahlen im Detail:
Insgesamt konnten pro Woche über eine Million Kindle Geräte abgesetzt werden, wobei vor allem der Kindle Fire in den USA die Charts dominierte. Aber auch die anderen Modelle Kindle Touch und Kindle 4 waren Bestseller und belegten in den Amazon Bestsellercharts zusammen mit dem Fire die Plätze eins bis drei. Nicht nur in den USA konnten mit dem Kindle tolle Erfolge gefeiert werden, sondern auch in anderen Staaten – darunter Deutschland, England, Spanien, Italien und Frankreich. In diesen Ländern natürlich nur mit den verfügbaren Kindle Produkten – dass Kindle Touch und Fire zukünftig nun auch in Europa erscheinen werden, war auch schon vor den Erfolgen in den USA eine logische Konsequenz.
Aber auch die Folgeverkäufe konnten sich sehen lassen. So wurden noch nie so viele eBooks an einem einzelnen Tag von Amazon heruntergeladen, wie am Weihnachtstag. Hierbei zeigt Amazon auch, dass sich das hauseigene Kindle Direct Publishing für Autoren (zumindest bei den Verkaufszahlen) durchaus lohnen kann: Platz 1 und Platz 4 der eBook Bestseller von Dezember 2011 waren Bücher, welche von einer ehemaligen Krankenschwester bzw. einem ehemaligen Arzt verfasst und über das Kindle Direct Publishing Programm verlegt wurden.
Die Pressemitteilung findet ihr nach dem Break.
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Wie heute schon im anderen Artikel erwähnt, ist der Kindle 4 um 99 Euro das meistverkaufte Produkt bei Amazon.de. Das teilt Amazon Deutschland aktuell per Pressemeldung mit. Man merkt in der Veröffentlichung allerdings an, dass der Verkaufserfolg erst mit 1. November eingesetzt hat, nicht schon zum Marktstart im Oktober – wie dies beispielsweise in den USA beobachtet werden konnte.
“Das Interesse unserer Kunden am Kindle ist enorm – besonders seit dem Verkaufsstart des neuen 99-Euro-Kindle mit deutscher Menüführung. Mit dem Kindle, dem aktuell meistverkauften Produkt auf Amazon.de, ist nun das digitale Lesen in Deutschland angekommen”, sagt Jorrit Van der Meulen, Vice President Amazon EU Kindle. “Wie wir auch schon in Amerika und Großbritannien feststellen konnten, haben sich auch in Deutschland die Lesegewohnheiten der Kindle-Besitzer verändert: Deutsche Kunden, die auf dem Kindle lesen, kaufen dreimal so viele digitale und gedruckte Bücher wie zu der Zeit, als sie noch keinen Kindle besaßen.”
Leider ließ uns Amazon nicht wissen, wie gut die Verkaufszahlen genau sind. Weltbild hatte vor wenigen Tagen gemeldet, dass der eBook Reader 3.0 sich im hohen sechsstelligen Bereich verkaufen würde. Wenn der Absatz des Kindle 4 ebenfalls in diesen Regionen liegt, wäre das ein enormer Erfolg für den deutschen eBook-Reader-Markt und ein deutliches Signal, dass der Markt nun an Fahrt aufnimmt.
Der Kindle-Shop ist in den letzten Wochen auch um einige tausend eBooks reicher geworden. Während zur Veröffentlichung unseres Testberichts Ende Oktober rund 43.000 deutschsprachige Titel erhältlich waren, sind es inzwischen schon über 52.000.
Für 2012 steht außerdem der Marktstart der noch ausständigen Kindle-Geräte am Programm: Kindle Touch und Kindle Fire. Beide sind seit November lediglich in den USA erhältlich und Amazon gibt sich sehr schweigsam, was die Verfügbarkeit in Europa anbelangt. Wird rechnen hier aber spätestens zu Ostern mit der Einführung des Kindle Touch. Das Kindle Fire könnte sich noch etwas verzögern, da die entsprechenden digitalen Angebote, welche tief ins System des Tablets integriert sind, noch auf den deutschsprachigen Markt angepasst werden müssen.
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Normalerweise ist Amazon sehr geheimniskrämerisch was die Verkaufszahlen der Kindle Familie angeht. Besonders beim marktverändernden Kindle Fire Tablet sind Analysten aber nicht gerade geizig mit ihren Prognosen, womit man zumindest einen Richtwert dafür hat, wie viele Kindle Tablets verkauft werden. Die meisten Analysen sprechen hier von etwa 5 Millionen verkauften Geräten, alleine in dieser Weihnachtssaison.
Amazon bricht das Schweigen jetzt allerdings und veröffentlicht erstmals relativ konkrete Verkaufszahlen – und die sind nicht von schlechten Eltern. Seit 3 Wochen verkauft Amazon mehr als 1 Million Kindle pro Woche! Wenn man die Vorbestellungen hochrechnet und das so weiter geht, dann dürften die tatsächlichen Verkaufszahlen die Prognosen von 5-6 Millionen Kindle Fire noch locker übertreffen.
“Kindle Fire ist das erfolgreichste Produkt, welches wir jemals auf dem Markt gebacht haben – es ist seit 11 Wochen das am meisten verkaufte Produkt auf ganz Amazon, wir haben bereits Millionen Stück verkauft und wir stellen noch weitere Millionen her um die hohe Nachfrage zu befriedigen. Es ist sogar so, dass die Nachfrage steigt – Kindle Fire Verkäufe sind Woche für Woche, für die letzten 3 Wochen, weiter gestiegen. Kunden/innen kaufen Kindle Fire, weil es einfach zu bedienen ist und voll integrierte Services bestitzt, welche es ebenfalls einfach machen Dinge die sie lieben zu nutzen – Filme sehen, Bücher und Zeitschriften lesen, Musik hören, Apps herunterladen, Spiele spielen und im Internet surfen”, kommentiert Dave Limp, VP Amazon Kindle, die Entwicklung.
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Erst vor wenigen Tagen wurde der Amazon Kindle Touch gehackt, nun gibt es schon die erste inoffizielle App. Ermöglicht wurde der Jailbreak durch einen Fehler in der Software (wie so oft), welcher es erlaubt mit dem Titel einer MP3-Datei beliebigen HTML Code am Gerät auszuführen. Dies war der Schlüssel für einen systemweiten Zugriff auf den Amazon Kindle Touch. Aufgrund der Schwere des Fehlers, welcher natürlich auch eine potentielle Sicherheitslücke darstellt, wird Amazon das Problem vermutlich mit dem nächsten Firmwareupdate beseitigen.
Beim ersten inoffiziellen Programm für den Kindle Touch handelt es sich um eine To-Do Liste. Die App nennt sich WaffleTodos und wurde in HTML 5 geschrieben. Um sie zum Laufen zu bringen, muss man den eigentlichen Jailbreak gar nicht installieren, da die App dies selbst macht. Das Programm nimmt nur drei Einträge in einer Datenbank vor und sollte daher recht gefahrlos auszuprobieren sein.
Aktuell scheinen die Entwickler auszutesten, was am Kindle Touch nun überhaupt möglich ist. In weiterer Folge – so hoffen wir zumindest – wird mit dem Jailbreak auch die EPUB-Unterstützung Einzug halten. Man sollte den Atem aber nicht anhalten, da es sich hier um einen größeren Eingriff ins System handelt und es vermutlich noch viel Zeit in Anspruch nehmen wird. Will man einen eBook Reader mit EPUB-Support, dann sollte man sich daher einen kaufen, welcher dies gleich von Haus aus mitbringt.
Der Kindle Touch reiht sich mit dem Jailbreak nun jedenfalls in die Modding-Community zum Barnes & Noble Nook und Sony PRS-T1 ein. Der Amazon eBook Reader läuft zwar nicht mit Android, aber aufgrund der großen Popularität in den USA dürfte es nicht lange dauern, bis es zahlreiche eigens angepasste Apps bzw. umfassende Systemmodifikationen dafür gibt.
Für Österreich und Deutschland gibt es bisher noch immer keinen angekündigten Liefertermin. Damit überlässt Amazon das Weihnachtsgeschäft der Konkurrenz von Sony und Kobo, welche beide mit hervorragenden eBook Readern in unseren Testberichten überzeugen konnte. Aktuell rechnen wir allerdings noch im ersten Quartal 2012 mit dem Erscheinen des Kindle Touch in Europa.
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Bei Moddern steht ja gerade der Sony PRS-T1 aufgrund des Android-Betriebssystems ganz hoch im Kurs. Der Sony Reader ist allerdings nicht das erste Android-Gerät, welches modifiziert werden kann – schon der Barnes & Noble Nook Touch hat den Weg diesbezüglich geebnet. Aber es braucht nicht unbedingt Android für eine aktive Modder-Community. Auch der Amazon Kindle hatte in der Vergangenheit Firmware-Modifikationen verpasst bekommen.
Allen voran ist hier Duokan zu nennen, welches einige Verbesserungen mitbringt, aber leider nur auf Chinesisch und Englisch verfügbar ist. Aufgrund des völlig neu entwickelten Systems der neuen Kindle Modelle, kann die Modifikation leider nicht mehr verwendet werden. Das ist zum Glück aber nicht das Ende der Geschichte. Der Programmierer Yifan Lu hat den Kindle Touch nun geknackt.
Wie sich dank des “Jailbreaks” herausstellt, wurde das System tatsächlich grundlegend verändert. Auf seiner Homepage schreibt Lu: “Viele Teile des Betriebssystems sind nicht mehr in Java geschrieben, sondern in HTML5 und Javascript. Tatsächlich sind weite Teile der Benutzeroberfläche nur getarnte Webseiten. Als Beispiel: Der Passwort-Bildschirm, die Suchleiste, der Browser (ist nur eine HTML-Seite mit einem Frame), der WLAN-Bildschirm und sogar der Musik-Player.”
Die Tatsache, dass hier auf HTML5 und Javascript gesetzt wird, ist sehr vielversprechend und die Erweiterungsmöglichkeiten potentiell sehr groß. So können ohne besonders großen Aufwand Menüs und Layouts angepasst werden. Als nächstes steht dann hoffentlich die Einarbeitung einer EPUB-Unterstützung an.
Auf den deutschen und österreichischen Marktstart des Kindle Touch warten wir übrigens noch immer. Amazon hat bisher keine Informationen zu einem möglichen Europastart preisgegeben.
Ein (relativ unspektakuläres) Video des Jailbreak findest du unter “Alles lesen”.
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Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der/die eine oder andere Leser/in einen aus den USA importierten Amazon Kindle 4 oder Kindle Touch mit Werbeunterstützung besitzt. Gehörst du zu dieser Gruppe, dann gibt es jetzt offenbar Abhilfe um die für Europa sowieso unnütze Werbung komplett zu entfernen. Wir konnten das Prozedere mangels passenden Endgeräts leider nicht testen.
Die folgende Anleitung ist mit Sicherheit nicht in Amazons Interesse und wird mit weiteren Firmwareupdates vermutlich nicht mehr funktionieren. Aber bis es so weit ist, kann man es ja mal probieren. Das Ganze ist in englischer Sprache gehalten. Sollte weitere Hilfestellung nötig sein, dann einfach einen Kommentar hinterlassen.
Wie immer bei solchen Dingen, kann leider keine Garantie oder Gewährleistung übernommen werden. Alles auf eigene Gefahr. Da aber im Grunde nur eine TXT-Datei erstellt wird, sollte es keine Probleme geben:
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Amazon ist immer sehr schnell wenn es darum geht Erfolgsmeldungen zu veröffentlichen, welche das eigene Kindle Portfolio betreffen. Diesmal geht es um den vergangenen Black Friday Einkaufstag in den USA. Amazon hat nach eigener Aussage gleich vier Mal so viele Kindle verkauft wie zum letztjährigen Black Friday.
Allzu verwunderlich sollte das aber eigentlich nicht sein, denn im letzten Jahr hatte man insgesamt nur zwei Kindle Geräte im Angebot (Kindle 3, Kindle DX), während man heuer gleich fünf Geräte im Angebot hat (Kindle 3, Kindle DX, Kindle 4, Kindle Touch, Kindle Fire). Besonders das Kindle Fire Tablet dürfte sich hier als besonderes Zugpferd erwiesen haben, wenn man den vielen Gerüchten zu den Verkaufszahlen glauben darf. Amazon will in diesem Weihnachtsgeschäft angeblich 6 Millionen Stück des 7 Zoll Tablets verkaufen.
Zum jüngsten Erfolg der Kindle-Familie melden sich gleich mehrere Personen zu Wort:











