eReader
eBook Reader, Gerücht »
Wie es scheint, will Polaroid zur CES 2012, welche in wenigen Tagen startet, einen eBook Reader mit Farbdisplay vorstellen. Richtig gelesen: Das Unternehmen, welches mit Sofortbildkameras berühmt wurde, steigt offenbar in den eBook-Markt ein.
Das bestätigt jedenfalls ein Bild, welches dem Technik-Blog Engadget zugespielt wurde (siehe oben). Mehr als das ist leider noch nicht bekannt. Wie man aber sehen kann, zeigt der Bildschirm des Geräts den letzten Titel der Eis und Feuer Buchreihe von George R.R. Martin und daneben wird die gute Lesbarkeit des Readers beworben (easy reading). Das lässt darauf hoffen, dass es sich nicht einfach um einen LCD-Reader handelt.
CME.AT, eBook Reader, eBook Reader Vergleich »
Heute dürfen wir wieder einmal in eigener Sache berichten. Wie einige vermutlich wissen, haben wir Anfang August den eBook Reader Vergleich auf unserer Seite eingeführt. Seit seiner Einführung erfreut sich dieser großer Beliebtheit. Bisher war es aber immer nötig zu einem einzelnen Datenblatt zu navigieren, bevor man einen entsprechenden Vergleichs-Reader wählen konnte.
Das war etwas umständlich, weshalb es sich mit dem kleinen Homepage-Update von heute endlich ändert. Der eBook Reader Vergleich hat einen eigenen Menüpunkt spendiert bekommen und ist damit nur noch einen Klick entfernt. Trotz einiger Anpassungen im Hintergrund, funktioniert der Vergleich wie gewohnt.
Man wählt beide Reader aus den Drop-Down-Feldern aus und wird automatisch zur Vergleichsansicht (siehe Bild) weitergeleitet. Von hier aus kann man die gewählten Modelle auch durchschalten, sodass man nicht immer wieder zurückwechseln muss.
Wir hoffen, dass diese Funktion auf unserer Homepage auch weiterhin so rege genutzt wird wie bisher und sind für weitere Verbesserungsvorschläge immer offen!
eBook Reader, Marktanalyse, Tablet, Top News »
In der letzten Woche hatten wir ja kaum irgendwelche Statistiken hier auf der Seite, nur gut, dass Texttunes in Zusammenarbeit mit Thalia und GfK vor wenigen Tagen eine umfangreiche eBook-Statistik zum Deutschen Markt veröffentlicht hat. Wie im Bild zu sehen, ist das Ganze in Form eines Posters geschehen – nachfolgend schlüsseln wir das aber in Textform auf.
Während in den Jahren 2009 und 2010 nur 35% bzw. 49% über eBooks Bescheid wussten, ist die Zahl im Jahr 2011 auf 62% gestiegen. Davon geben 8% an, dass sie sehr gut informiert sind. 2009 sollen nur 830.000 eBooks verkauft worden sein, 2010 1,86 Millionen, für 2011 werden 3,72 Millionen prognostiziert, für 2012 7,03 Millionen. Damit sollen sich die eBook-Verkäufe bis 2012 beinahe vervierfacht haben. Ab dann wird bis 2015 jährlich mit einer Verdoppelung der Verkaufszahlen gerechnet. 33,09 Millionen eBooks sollen im Jahr 2014 verkauft werden.
Während im Jahr 2010 in Deutschland also nur knapp 2 Millionen eBooks mit einem Umsatz von 21,2 Millionen Euro verkauft wurden, waren es in den USA im gleichen Zeitraum 114 Millionen eBooks mit einem Umsatz von 327 Millionen Euro. Demnach betrug der Marktanteil von eBooks in den USA 2010 bereits 8,3%, während dies in Deutschland nur 0,4% waren. Für 2011 wird der Marktanteil aber schon auf 1,4% geschätzt, für 2012 auf 2,7% prognostiziert und bis 2015 soll er auf 6,3% wachsen.
Der eBook-Umsatz im ersten Halbjahr 2011 soll bereits 70% des Umsatzes vom Gesamtjahr 2010 betragen haben. Das entspricht 1,4 Millionen Stück bzw. 12,9 Millionen Euro.
LCD, TFT, LED, ..., Sonstiges, Tablet »
Mitte September konnte Pixel Qi einen Deal mit 3M aushandeln, um die transreflektiven Displays, auf welche man sich spezialisiert hat, in größeren Mengen verfügbar zu machen. Das Geschäft scheint jedenfalls gut zu laufen, denn insgesamt wurden laut Pixel Qi CEO Mary Lou Jespen schon drei Millionen der Displays ausgeliefert und sollen in Notebooks, Netbooks und Tablets im Einsatz sein. Bis auf das Notion Ink Adam Tablet kennt man hierzulande aber keines dieser Geräte.
Außerdem konnte Pixel Qi neben 3M auch All American als neuen Partner für sich gewinnen. Bei All American handelt es sich um einen Elektroniklieferanten, welcher besonders in den USA aber auch in Asien aktiv ist. Dieser führt die Pixel Qi Displays ab sofort im eigenen Sortiment und macht sie damit einer größeren Masse an Herstellern von Unterhaltungselektronik und Computern zugänglich.
Als wäre das nicht genug, konnte man mit der chinesischen Firma Shizu Technology ebenfalls einen Deal aushandeln, welcher die Produktion von vier neuen Tablets mit Pixel Qi-Display vorsieht. Die entsprechenden Endgeräte werden wir in Europa zwar mit hoher Wahrscheinlichkeit nie zu Gesicht bekommen, allerdings könnte die steigende Popularität dieser Displaytechnik dazu beitragen, dass auch bald der lukrative westliche Markt erschlossen wird.
Zur Erinnerung: Pixel Qi stellt transreflektive Displays her, welche die dynamischen Vorteile üblicher LCDs besitzen (d.h. flüssige Bildwechsel und -darstellung), allerdings bei direkter Sonneneinstrahlung deutlich besser ablesbar sein und dank abschaltbarer Hintergrundbeleuchtung auch weniger Strom brauchen sollen. Das Notion Ink Adam Tablet war das erste Gerät mit einem solchen Display, konnte aber letztendlich aufgrund einer Vielzahl von Gründen nicht überzeugen.
So wurde als gewichtigster Punkt die Displaytechnologie von vielen Testern nicht nur positiv aufgenommen. Hierzu muss man allerdings sagen, dass das Notion Ink Adam mit einem kapazitiven Touchscreen ausgestattet ist, welcher eine spiegelnde Glasoberfläche nutzt. Dadurch werden die Vorteile dieser Displaytechnologie zu einem guten Teil aufgefressen. In Notebooks und auch eReadern (mit Infrarot-Touchscreen) würde diese Technik vermutlich mehr Sinn machen. Besonders die Möglichkeit der Farbdarstellung würde im eBook-Reader-Sektor viel Staub aufwirbeln, denn bisher hat es noch immer kein Hersteller geschafft ein entsprechendes Endgerät auf den Markt zu bringen.
Marktanalyse »
Wir und können gar nie genug von den ganzen Studien zum eBook-Markt bekommen. Und Überraschung, wir haben wieder eine Studie parat! Entgegen der letzten Umfrage, welche sich um Österreichische Verlage gedreht hat und ein düsteres Bild vom heimischen eBook-Markt aufgezeigt hat, geht es diesmal um die eReader-Nutzung in den USA.
Die vorliegende Studie wurde von Harris Interactive, einem amerikanischen Marktforschungsunternehmen, durchgeführt. Die Daten dazu wurden von 2.183 Personen in einer Online-Umfrage zwischen 11. und 18. Juli 2011 erhoben, mit ausgesprochen interessanten Ergebnissen.
Die in der vorhin genannten Österreich-Umfrage häufig genannte Furcht, dass eBooks den Buchmarkt ruinieren bzw. die Umsätze der Verlage unter dem Erstarken der digitalen Bücher leiden könnten, scheint sich nicht nur als falsch herauszustellen – offenbar ist sogar das Gegenteil der Fall. Besitzer von eBook Readern lesen mehr und kaufen häufiger Bücher als Personen, die kein elektronisches Lesegerät besitzen.
Die Ergebnisse im Detail, sowie den Download zur gesamten Studie findest du unter “Alles lesen”.
eInk, Marktanalyse »
Wirklich überraschend kommt das nicht, aber die E Ink Holding korrigiert ihre ursprüngliche Prognose für insgesamt ausgelieferte Displays im Jahr 2011 von 20-30 Millionen auf 25-30 Millionen nach oben.
Ausschlaggebend dafür soll ein Ansteigen des Bedarfs um rund 50% in der kommenden Jahreshälfte sein. Wie schon berichtet, ist wohl aber auch ein sehr guter Verkauf in der ersten Jahreshälfte dafür verantwortlich.
Neben den neuen eBook Readern von Kobo und Barnes & Noble, sind auch (angeblich) zwei neue Reader von Amazon, und aller Wahrscheinlichkeit nach zwei bis drei neue Reader von Sony auf dem Weg. Es verwundert daher nicht, dass der Absatz gerade in der zweiten Jahreshälfte nochmal deutlich ansteigen soll.
Ruhig ist es bisher allerdings zur nächsten eInk-Display-Generation. Anfang des Jahres gab es einige Technologiedemonstrationen zu Farb-eInk-Displays, aber konkrete Gerätedaten vermisst man bisher noch immer.
eBook Reader, eBooks, HowTo, Top News »
Unsere Kaufberatung bietet schon einen guten Einblick in die gesamte Thematik rund um den eBook Reader. Sie ist allerdings absichtlich eher allgemein gehalten, um möglichst alle Bereiche abzudecken.
Heute wollen wir ein bisschen näher darauf eingehen, worauf man achten sollte, wenn man sich dazu entschlossen hat, einen eBook Reader zu kaufen. Zuvor empfehlen wir euch zum Einstieg die restlichen Punkte der Kaufberatung durchzulesen: Warum ein eReader?, Was ist ein eReader? und Was ist ein Tablet?.
Die Entscheidung für das richtige Lesegerät ist manchmal nämlich nicht so leicht wie man das gerne hätte. Daher versuchen wir mit unserer Zehn-Punkt-Liste etwas Ordnung in das Entscheidungschaos zu bringen.
eBook Reader, eInk, LCD, TFT, LED, ..., Marktanalyse, Sonstiges, Tablet »
Obwohl den eBook Readern, aufgrund ihres verhältnismäßig geringen Leistungsumfangs, immer wieder das allmähliche Verschwinden bzw. Verdrängen durch Tablets nachgesagt wird, scheint die Praxis eine andere Sprache zu sprechen.
Wie “Pew Internet” in einer Marktanalyse belegt, wächst der eBook Reader Markt deutlich schneller als der Tablet Markt. In Zahlen heißt dies: Die Verbreitung von eReadern unter der US-Bevölkerung wuchs von November 2010 bis Mai 2011 von 6% auf 12%, während Tablets im gleichen Zeitraum nur von 5% auf 8% gewachsen sind. 3% der befragten Personen besaßen sowohl ein Tablet, als auch einen eBook Reader.
Ein wichtiges Detail: Im Umfragezeitraum sind in den USA keine neuen eBook Reader erschienen, d.h. es wurden vornehmlich Geräte verkauft welche sich schon etwa 1 Jahr am Markt befinden. Im Gegensatz dazu gab es aber eine Reihe neuer Tablets imWeihnachtsgeschäft und den Monaten danach. Mit dem Nook und Kobo Touch wurden erst im Mai neue eReader vorgestellt und weitere von Amazon und Sony stehen bereits vor der Türe. Das heißt, aufgrund der jüngsten Neuerscheinungen am Markt der eBook Reader, darf man spekulieren, dass das Wachstum weiter an Fahrt aufnimmt, oder zumindest gleich stark bleibt.
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Das Verlagshaus Barnes & Noble gilt als schärfster Konkurrent für Amazon am US-eBook-Markt. Mit Nook und Nook Color hat B&N zwei eBook Reader im Angebot. Der Nook verfügt über ein eInk Display der zweiten Generation, beim Nook Color handelt es sich dagegen um ein Tablet mit LCD und Android als Betriebssystem. Besonders der große Erfolg des Nook Color dürfte für viele überraschend gekommen sein und vielleicht auch mit ausschlaggebend für Amazons Entscheidung ein eigenes Tablet auf den Markt zu bringen.
Wie aus einem SEC Dokument hervorgeht, steht der Start eines neuen eBook Readers aus dem Hause B&N unmittelbar bevor. Details sind keine bekannt, klar ist nur, dass das Gerät am 24. Mai vorgestellt werden soll. Es könnte sich einerseits um einen eBook Reader mit eInk Display der neuesten Generation handeln (wie beim Kindle oder PRS-650 im Einsatz), oder aber um ein neues Tablet mit Android in der letzten Honycomb-Version. Wir halten euch auf dem Laufenden.
eBook Reader, eInk »
Die britischen Buchhändler WHSmith und Waterstones haben zwei iriver eBook Reader im Abverkauf. WHSmith bietet den iriver Story statt 199 um 99 Pfund an, Waterstones den iriver Cover Story statt 149 um 99 Pfund. Der Versand ist in beiden Fällen leider nur innerhalb Großbritanniens möglich.
Beide Geräte verfügen noch über die ältere eInk Technologie und sind den aktuellen Sony Readern, sowie dem Amazon Kindle in Sachen Kontrast, Schwarzwert und Farbtiefe unterlegen. Diese Maßnahme zur Leerung der Lager, kann man wohl als Anzeichen dafür sehen, dass der iriver Story HD bald erhältlich sein wird.
Im Hands-On auf der diesjährigen CES konnte der Story HD besonders durch die hohe XGA-Displayauflösung überzeugen. Dabei handelt es sich nicht um die üblichen 800×600 Pixel (SVGA), sondern um 1024×768 Pixel (entspricht einem Plus von etwa 63% an Pixeln), was eine deutlich schärfere Abbildleistung zur Folge hat. Zur Anwendung kommt ein LG-Display, welches außerdem – wenn man die Vergleichsbilder betrachtet – einen besseren Schwarzwert bietet, als der ohnehin schon hervorragende Amazon Kindle. Ansonsten scheint sich iriver bei der Konzeption des Geräts stark am Amazon Reader orientiert zu haben. So sind nicht nur die Abmessung sehr ähnlich, sondern auch das gesamte Layout, inklusive Tastatur unter dem Display.
Ein Hands-On Video und Vergleich zum Amazon Kindle gibt es nach dem Break.







