Ectaco Jetbook Color ab sofort weltweit erhältlich

Der erste Farb-eInk Reader, Ectaco Jetbook Color, ist nun endlich erhältlich. Schon seit Monaten für Russland angekündigt und kaum verfügbar, steht der Farb eReader nun zum Verkauf bereit. Stolze 449,95€ sind für das Gerät, welches vorwiegend für den Einsatz in Schulen vorgesehen ist, zu bezahlen. Ob der 9,7 Zoll eBook Reader für die breite Masse das Geld wert ist darf bezweifelt werden, konnten wir doch in ersten Videos ein sehr kontrastarmes Display beobachten, welches zwar andere Probleme als der Kyobo eReader aufweist, jedoch ebenso noch an einigen Kinderkrankheiten leiden dürfte. Um fast den selben Preis bekommt man immerhin bereits ein iPad 2, welches für einige der vorgesehenen Aufgaben wohl besser geeignet scheint. Über ein augenschonendes eInk Display verfügt dieses jedoch nicht.
Zum Datenblatt des Ectaco Jetbook geht es hier, den Reader kaufen könnt ihr direkt bei Ectaco.

geschrieben am Montag, 6. Februar 2012 von Oliver

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3 Kommentare »

  • Tadeus Schmoltke schreibt:

    Ich will nur mal kurz anmerken, dass der andauernde Preisvergleich mit dem iPad Quatsch ist. Zum einen ist klar, dass Apple das iPad besonders günstig produzieren kann. Zum anderen sind die Stückzahlen ganz andere. Der Reader hier müsste eher mit anderen Readern der gleichen Größenordnung verglichen werden wie dem Pocketbook 9XX oder Onyx, und da schneidet er ganz gut ab.

  • Oliver schreibt:

    Die Spezifikationen sind durchaus ansprechend, das stimmt, und ein iPad kann einfach nicht mit DEM Alleinstellungsmerkmal eInk mithalten, ABER:

    der Hauptzweck des Ectaco Jetbooks ist nicht Bücher zu lesen, sondern diesen als Unterrichtsutensil einzusetzen. Je mehr man von der reinen Lesetätigkeit bei einem eInk Reader abweicht, desto vorteilhafter wird nun mal ein Tablet. Je interaktiver die ganze Sache wird, desto nachteiliger wird die (derzeitige) Trägheit eines eInk Devices. Deshalb sind Empfehlungen auch immer schwer pauschal auszusprechen, weil jeder Käufer andere Anforderungen an das Gerät stellt.

  • Chalid
    Chalid schreibt:

    Denke auch dass der Vergleich berechtigt ist. Der hohe Preis des “Vorgängers” war ja auch der Grund warum er nie erschienen ist – weil das iPad 1 zu dem Zeitpunkt mit einem niedrigeren Preis deutlich mehr geboten hat. Also nicht nur wir stellen solche vergleiche an, sondern auch die Hersteller selbst. Sollte bei der Popularität der Tablets bzw. des iPads auch nicht verwunderlich sein.

    Abgesehen davon verschmelzen diese beiden Geräteklassen in Zukunft wohl auch irgendwann und Apple versucht ja auch mit dem iPad am eBook Markt und im Lehrbereich mit den iPad Fuß zu fassen. Auch von daher finde ich einen Vergleich eigentlich legitim.

    Das ganze natürlich aus Sicht der Endverbraucher. Dass die Produktionszahlen und -technik unterschiedlich sind und damit auch andere Preise rauskommen, ist natürlich klar. Aber das ist mir als Käufer letztendlich eigentlich egal. Hier zählt dann letztendlich nur Preis-Leistung.

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